Juli 2006


Heute: Sabine Christiansen

Willkommen zur neuen Serie der MediaWatch, in der wir alte TV- und Filmgrößen wieder aufleben lassen. Wenn sie es denn verdient haben.

Die heutige Frau hat es auf jeden Fall verdient denn ohne sie müssten wir wohl Sonntags Abends Herrn Jauch auch noch in der ARD ertragen.
Was? — oh.

Nun gut, wie jeder weiß, wird Frau Christiane Sabinsen, moment, äh, Christiansen, also Sabine – wie auch immer.

Sie wird auf jeden Fall bald ihre Karriere als Polit-Oberbefehlshaberin an den Nagel hängen um sich auf andere Aufgaben zu konzentrieren. Auf welche, nun, da habe ich heute etwas auf CNBC.com entdeckt dass mich schon etwas stutzig machte. (mehr …)

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Nic RobertsonEs ist mal wieder Krieg und CNN und die anderen Newsstation rund um die Welt bekommen den Hals nicht voll.

Versteht mich hier nicht falsch. Ich will natürlich informiert sein, darüber was nur weniger tausend Kilometer von uns passiert. Ich will all die Stimmen hören, all die Kommentare und all die verschiedenen Sichtweisen.

CNN macht da eine wirklich gute Arbeit. Das muss man ihnen lassen. In ca. 20 Minuten Larry King Live am heutigen Morgen hörte ich Nick Robertson von Beirut, Christiane Amanpour von Nord Israel, den Libenesischen Botschafter in den USA, eine ehemalige Israelische Oberbefehlshaberin und einen Redakteur für einen, der Hizbollah zugeschriebenen TV-Kanal im Libanon.

Worauf ich allerdings verzichten kann, sind diese 20 Sekunden Promos zwischen den Berichten, die mir erzählen, dass CNN überall zu finden ist um mir diesen Krieg nahe zu bringen. Mal ehrlich. Das weiss ich auch so nach einem Segment und ich brauche keine Filmmusik und kein „CNN – Live – from anywhere“ was heroisch in das Mikro gehaucht wird. (mehr …)

Letzte Woche war bei Spiegel Online folgendes zu lesen:
„Wie das Unternehmen New York Times Co. heute auf seiner Internetseite ankündigte, soll die ehrwürdige Zeitung ab Mitte 2008 in einem um rund 1,5 Zoll (rund vier Zentimeter) schmaleren Format erscheinen. Mit der Umgestaltung ist ein Verlust von 250 Arbeitsplätzen in der Produktion verbunden, teilte der Verlag mit.“

Diese Schlankheitskuhr bedeutet, dass die Times rund 11 Prozent ihres Inhalts einbüßen würde und während der Chefredakteur Bill Keller bereits angekündigt hat, dass man mehr Seiten hinzufügen würde um dem entgegenzuwirken, wird immer noch ein Verlust von 5% erwartet und außerdem sollen sich die Auswirkungen bis auf den Inhalt der Artikel und dem Schreibstil selbst auswirken.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich diesen Schritt eigentlich begrüßen sollte, da ich schlankere Zeitungen viel handlicher finde, ist diese Entwicklung sehr erschreckend. (mehr …)